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Mit Modell 2 führt Gottwald nicht nur das erste Mitglied seiner Kleinen Kranfamilie ein, sondern präsentiert gleichzeitig mit dem gummibereiften Hafenreifenportalkran G HRK einen neuen Krantypen |
Düsseldorf, 12. Juni 2012 – Demag Cranes bringt mit dem Modell 2 der Konzerntochter Gottwald Port Technology GmbH einen Hafenkran auf den Markt, der insbesondere auf die Bedürfnisse kleinerer Terminals in See- und Flusshäfen zugeschnitten ist. Das neue Modell bietet eine maximale Traglast von 80 t, eine Ausladung von bis zu 40 m und Hubgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min. Modell 2 ist das erste Mitglied von Gottwalds Kleiner Kranfamilie und erweitert als solches die Generation 5 der Gottwald Hafenkrane im Segment kleiner Umschlaggeräte.
Mit dem neuen Kranmodell führt Gottwald auch einen neuen Krantyp ein, den Hafenreifenportalkran G HRK. Dieser Krantyp verbinde, so das Unternehmen, die Mobilität des klassischen gummibereiften Hafenmobilkrans G HMK mit den Vorzügen der Unterfahrbarkeit einer Portallösung, wie sie der Hafenschienenkran G HSK bietet. Daneben bietet Gottwald das neue Modell 2 auch als Schwimmkran (Hafenpontonkran G HPK oder Hafenschienenkran G HSK auf Ponton) mit jeweils individueller Barge sowie als Hafensockelkran G HPK an.
„Mit dem Modell 2 haben wir die Nachfrage nach flexiblem Umschlaggerät speziell für kleinere Hafenterminals konsequent umgesetzt. Gleichzeitig untermauert die Einführung des neuen Krantyps G HRK unsere Pionierstellung im Bereich der Hafenkrane auf Basis bewährter Hafenmobilkran- technologie“ sagt Giuseppe Di Lisa, Head of Port and Intermodal Cranes bei Demag Cranes. „Mit der Kombination aus Typen- und Variantenvielfalt unserer Krane einerseits und einem Vorfertigungs- programm andererseits bieten wir unseren Kunden individuelle Lösungen bei gleichzeitig kurzen Lieferzeiten. Ein Konzept, von dem Terminalbetreiber in aller Welt profitieren“, so Di Lisa weiter.
Ergänzende Informationen:
Gottwald Kranfamilien
Die Gottwald Generation 5 umfasst drei Kranfamilien. Nachdem Demag Cranes Anfang 2006
anlässlich der Markteinführung der Generation 5 zunächst seine Große Kranfamilie mit den besonders
leistungs- fähigen Modellen 6, 7 und 8 vorgestellt hatte, folgte 2007 und 2010 sukzessive die
Erweiterung der Hafenkran-Palette um die Gottwald Modelle 4 und 3 aus der Mittleren Kranfamilie,
die für gängige Anforderungen ausgelegt ist. Mit Modell 2, dem Nachfolger des mehr als 150 Mal
gebauten HMK 170, wird nun das letzte Kran-Modell der Generation 4 abgelöst und gleichzeitig das
erste Mitglied der Kleinen Kranfamilie präsentiert.
Technik und Leistungsdaten
Mit einer maximalen Traglast von 80 t, einer Ausladung von bis zu 40 m und
Hubgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min bietet Modell 2 gegenüber seinem Vorgänger – dem
63-t-Hafenmobilkran HMK 170 – eine deutlich höhere Traglast, einen um zwei Meter erweiterten
Arbeitsradius sowie höhere Arbeitsgeschwindigkeiten zur Erzielung noch größerer Umschlagleistungen.
Hinzu kommen im Vergleich zum Vorgänger zahlreiche Neuerungen in Konstruktion und Antriebstechnik,
wie zum Beispiel mit Wechselstrom angetriebene Hub- und Drehwerke. Interessenten für Modell 2
können zudem auf ein breites Spektrum von Optionen zur Verbesserung von Ergonomie, Produktivität
und Umwelt- verträglichkeit zurückgreifen. Darunter findet sich etwa auch ein besonders
energieeffizienter Hybrid- antrieb oder Equipment zur Nutzung kaiseitiger Stromversorgung.
Kranvarianten
Das neue Gottwald Kranmodell kommt in drei Varianten auf den Markt. Darunter zwei
Konfigurationen als 2-Seil-Kran sowie eine Ausführung als 4-Seil-Greiferkran.
Die beiden 2-Seil-Kran-Varianten, die mit einem Hubwerk ausgerüstet sind, warten mit maximalen Traglasten von 63 t bis zu 21 m bzw. 80 t bis zu 17 m Ausladung auf. Sie eignen sich insbesondere für den Umschlag von Containern und Stückgut an Barges, Coaster- oder Feeder-Schiffen mit bis zu acht Containerreihen.
Die 4-Seil-Greifervariante ist mit einem zweiten Hubwerk ausgerüstet und verfügt für lange Lebens- dauer über eine 25-t-Greifer-Kurve in hoher A8-Klassifikation (32-t-Greifer-Kurve in A7). Der Kran ist ausgelegt für den professionellen und rauen Umschlag einer breiten Palette von Schüttgütern ein- schließlich Kohle, Erzen, Agrargütern oder Biomasse an Barges, Coaster- oder Handysize-Schiffen. Er verfügt über eine maximale Traglast von 63 t und eine Ausladung von bis zu 38 m.
Neuer Krantyp Hafenreifenportalkran G HRK
Die bisher von Gottwald Generation 5 bekannten Krantypen werden anlässlich der
Markteinführung von Modell 2 um den Hafenreifenportalkran G HRK mit unterfahrbarem, mobilem
Reifenportal ergänzt. Das abstützbare Standardportal mit einer Abstützbasis von 12,5 m x 11 m,
einer Durchfahrtshöhe von 6 m und einer Durchfahrtsbreite von 9,5 m kann problemlos von
Terminaltransportfahrzeugen unterfahren werden. Damit ist die Möglichkeit des Lkw- oder Zugverkehrs
beziehungsweise der Betrieb von Förderbändern unterhalb des Krans sichergestellt.
Durch seine Bereifung ist auch der Hafenreifenportalkran G HRK selber mobil und kann zum gewünschten Einsatzort verfahren werden. Das Portal verfügt hierzu über vier Achslinien mit je zwei Achsschemeln, die für Krebsgang bis zu 40° ausgelegt sind und auf diese Weise kleine Kurvenradien und das Drehen auf der Stelle ermöglichen. Das garantiere, so Demag Cranes, auch bei besonders engen Verhältnissen am Kai gute Manövrierbarkeit und folglich schnelle und einfache Positionierung des Krans am Schiff.
Je zwei der vier Achslinien stehen in einem Abstand von 2,1 m zueinander. Der Abstand von 4,2 m zwischen den beiden jeweils innen liegenden Achslinien ermöglicht den Einsatz einer fünften Achslinie unter Beibehaltung des Achslinien-Abstands von 2,1 m, so dass der Hafenreifenportalkran G HRK auch für den Betrieb an Kais eingesetzt werden kann, wo die Kaistruktur eine noch geringere Flächen- pressung, zum Beispiel beim Verfahren des Krans, erfordert.
Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche (Segmente) Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit Demag und Gottwald über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.
Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften wie die Demag Cranes & Components GmbH und die Gottwald Port Technology GmbH, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2010/2011 erwirtschafteten 6.115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 1.062,3 Mio. EUR. Seit August 2011 gehört das Unternehmen mehrheitlich zur amerikanischen Terex-Gruppe (www.terex.com).
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