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WSG_EmmerichNeuer Fachwerkportalkran WSG von Gottwald im Rhein-Waal-Terminal im Binnenhafen Emmerich eingeweiht

Neuer Fachwerkportalkran WSG von Gottwald im Binnenhafen Emmerich zum Einsatz für den Containerumschlag und Schwerlastbetrieb.

Düsseldorf, 23. Februar 2006 – Der Rhein-Waal-Terminal im Hafen Emmerich hat Verstärkung bekommen. Ein neuer Fachwerkportalkran WSG von Gottwald Port Technology soll den Güterumschlag in diesem bedeutenden Hafen und Containerumschlagplatz am Niederrhein künftig noch schneller und flexibler machen.

Festakt mit prominenten Gästen aus der Politik

Anfang Januar hatte der in Düsseldorf ansässige Kran- und Anlagenbauer Gottwald Port Technology den neuen Fachwerkportalkran der Baureihe WSG nach erfolgreicher Inbetriebnahme an die Rhein-Waal-Terminal GmbH übergeben. Im Rahmen eines Festaktes wurde der Kran nun am 22. Februar 2006 offiziell feierlich eingeweiht. Unter den zahlreichen Gästen waren neben den Geschäftsführern der Rhein-Waal-Terminal GmbH, Michael Mies und Ulrich Schnake, sowie dem Technischen Geschäftsführer der Gottwald Port Technology, Dr. Mathias Dobner, auch Landesverkehrsminister Oliver Wittke und der Bürgermeister der Stadt Emmerich, Johannes Diks.

Ausgelegt für den Einsatz in Fluss-, See- und Bahnterminals bieten Gottwald Fachwerkportalkrane WSG vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie eignen sich sowohl für den effizienten Intermodal- und Trimodalumschlag zwischen Schiff, Bahn und/oder LKW, als auch zur Bewirtschaftung von Lagerarealen. Im Rhein-Waal-Terminal Emmerich wird der neue Fachwerkportalkran eingesetzt, um Container und Schwerlasten zwischen Wasser und Straße umzuschlagen sowie zu lagern.

Rhein-Waal-Terminal – mit Gottwald WSG Kran fit für die Zukunft

Unmittelbar an der niederländischen Grenze gelegen ist Emmerich als erster deutscher Hafen am Rhein den großen Nordseehäfen Rotterdam und Antwerpen so nah wie kein anderer Binnenhafen in Deutschland. Auf einem 30 ha großen Hafengelände mit Containerterminal und Schwergutumschlagplatz sowie Lagerplätzen bietet der Rhein-Waal-Terminal sämtliche Umschlagleistungen rund um die Verkehrsträger Wasser und Straße und organisiert komplette Logistikketten zwischen Seehäfen und Verladern. Die geographisch günstige Lage, gute Verkehrsanbindungen und kurze Wege zu den so genannten ARA-Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen, sorgen für ein gut funktionierendes System zur Weiterverteilung.

„Der Rhein-Waal-Terminal Emmerich entwickelt sich hervorragend. Wir schlagen derzeit 50.000 TEU p.a. um und erwarten für die nächsten Jahre weitere Zuwächse. Mit dem neuen Fachwerkportalkran erreichen wir dabei mehr Flexibilität“, kommentierte Michael Mies, Geschäftsführer der Rhein-Waal-Terminal GmbH die Anschaffung des neuen WSG Krans von Gottwald.

Technische Features – allen Anforderungen gewachsen

Der neue Fachwerkportalkran von Gottwald, der am 09. Januar 2006 an den Kunden übergeben wurde, ist in kombinierter Fachwerk- und Kastenbauweise ausgeführt. Die Kranbrücke besteht aus mehreren Segmenten, die am Aufstellungsort durch Schraubanschlüsse miteinander verbunden werden. Dank dieser Konstruktion entfällt das zeitaufwändige Montageschweißen auf der Baustelle und die Kranerrichtungszeiten können erheblich verkürzt werden. So auch im Rhein-Waal-Terminal in Emmerich, wo die Montage in weniger als 14 Tagen erfolgte.

Mit 52 t Tragfähigkeit an den Seilen im Containerbetrieb und bis zu 60 t im Schwerlastbetrieb ist der Gottwald WSG für höchste Leistungsfähigkeit bestimmt. Der Kran hat eine Spurweite von 44 m und ist mit zwei Kragarmen ausgerüstet. Der nutzbare wasserseitige Kragarm beträgt 26 m, der landseitige Kragarm ist 13 m nutzbar. Die Hubhöhe beträgt 16 m und ist damit für eine 1-über-4-Stapelung im Containerumschlag geeignet. Fahrbewegungen des Krans erfolgen mit einer Geschwindigkeit von 100 m/min, das Heben und Senken der Fracht mit bis zu 30 m/min bei Volllast und bis zu 60 m/min bei Teillast.

Die Stärke des WSG liegt nicht allein in der Tragkraft, sondern auch in der Flexibilität. Ob Maschinen- oder Turbinenteile, ausgestattet mit unterschiedlichen Anschlagmitteln – so zum Beispiel Schwerlasttraverse, Gurten oder Ketten – verfrachtet der WSG Schwergüter ebenso schnell und wirtschaftlich wie Container.

Zu den zahlreichen innovativen Details des WSG, die wirtschaftlichen, sicheren und umweltfreundlichen Betrieb gewährleisten, zählen unter anderem ein Schallschutzsystem für geräuscharmen Umschlag und ein wartungsarmes, elektronisch überwachtes Bremskonzept. Zudem ist der WSG mit dem Kran-Management-System Visumatic® ausgestattet, das Gottwald unter anderem auch in den Hafenmobilkranen erfolgreich einsetzt. Die ergonomisch gestaltete Kabine mit erhöhter Sitzposition und ungeteilter Frontscheibe sorgt für gute Sicht auf den gesamten Arbeitsbereich. Das vergleichsweise niedrige Eigengewicht der WSG Krane minimiert zudem die Energiekosten.

Überzeugt von der Leistungsfähigkeit des Krans zeigt sich auch Michael Mies. „Modernste Technik, Wartungsfreundlichkeit und Vielseitigkeit tragen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Binnenhafens bei.  Überzeugend waren aber auch die anerkannte Kompetenz von Gottwald sowie die professionelle Zusammenarbeit.“

Fachwerkportalkrane – Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Insgesamt 12 Fachwerkportalkrane der Baureihe WSG hat Gottwald seit der Markteinführung Anfang 2003 inzwischen in Auftrag genommen. In einigen Binnenhäfen am Rhein werden die Fachwerkportalkrane von Gottwald für den Trimodalumschlag zwischen Schiff, Güterzug und LKW, aber auch zur Lagerbewirtschaftung eingesetzt, so zum Beispiel im COBI Container-Terminal in Birsfelden bei Basel in der Schweiz und im TriPort Container-Terminal im Ludwigshafener Kaiserwörthhafen. Doch mit den Fachwerkportalkranen ist der weltweit führende Anbieter von Hafenmobilkranen nicht nur an Wasserstraßen erfolgreich. Dank ihrer Vielseitigkeit kommen die WSG Krane inzwischen auch zunehmend in Inlandterminals beim Intermodalumschlag zwischen Schiene und Straße zum Einsatz, so zum Beispiel im italienischen Bahnterminal Busto Arsizio-Gallarate des Schweizer Kombi-Operateurs Hupac und demnächst auch im Frenkendorf Inland Depot bei Basel in der Schweiz.

Dr. Mathias Dobner, Technischer Geschäftsführer von Gottwald, ist sehr erfreut über den anhaltenden Erfolgskurs: „Der Einsatz unserer WSG Krane an Wasserstraßen auf der einen, und im Bereich der reinen Inlandsanwendung auf der anderen Seite, ist Beleg dafür, dass unsere Strategie, ein vielseitiges Produkt für eine breite Anwendungspalette anzubieten und es individuell auf Kundenbedürfnisse zuzuschneiden, erfolgreich ist.“

Zur Vielseitigkeit der Krane gehört auch, dass sie sich in übergeordnete Logistiksysteme einbinden lassen oder mit anderen Gottwald Produkten kombiniert werden können. Zum Beispiel mit Hafenmobilkranen, mit denen sie so genannte Kompaktterminals in Seehäfen bilden.

Gottwald Port Technology liefert Fachwerkportalkrane optional auch als integrierte Gesamtsysteme inklusive der erforderlichen Prozesssteuerungssoftware zur Verwaltung von Containerlagern. Das Paket ist aus mehreren modularen Komponenten aufgebaut. In der Grundausführung bildet das System das Containerlager ab, teilt die empfangenen Transportaufträge den Kranen zu, meldet die Ausführung an die Terminalsteuerung zurück, verwaltet die Fehlermeldungen und ist auch für den Kran-Kollisionsschutz zuständig. Optionale weitere Ausbaustufen übernehmen unter anderem das Auftragsmanagement  für die Containerkrane und die Optimierung der Lagerbewegungen.

Zusätzliche Informationen erteilt:
Gottwald Port Technology GmbH
Peter Klein
Postfach 18 03 43
40570 Düsseldorf
Tel.: +49 211 7102-3355
Fax: +49 211 7102-3660
Mobil: +49 173 722 10 74
peter.klein@gottwald.com


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