Eine Frage der Klassifikation
‚Stark’ soll der Kran sein, hohe Traglasten aufweisen. Ein häufiger Kundenwunsch. Doch was nützt ein ‚starker’ Kran, wenn dieser nach ein paar Jahren schon zum ‚alten Eisen’ zählt?
Gerade bei ununterbrochener Nutzung, wie zum Beispiel im intensiven Container- oder im professionellen Dauerumschlag von Schüttgütern mit bis zu 7.000 Betriebsstunden im Jahr, steht noch ein ganz anderer Aspekt im Zentrum: die Lebensdauer.
Und damit untrennbar verbunden ist die Kran-Klassifikation – also die maschinen- und stahlbautechnische Auslegung, Konstruktion und Beschaffenheit des Geräts.
Ein wichtiger Zusammenhang, den Gottwald von jeher transparent und seriös behandelt und auf den bei der Entwicklung der Generation 5 ganz besonderes Augenmerk gelegt wurde.
Im Kern geht es dabei einerseits um die Intensität des Kranbetriebs und damit verbunden um die tatsächliche Beanspruchung des Geräts. Dem gegenüber steht die Beanspruchbarkeit eines Krans, die z.B. mit dickeren Wandstärken bei Blechen und Rohren zunimmt.
Vereinfacht gesagt: Aus der Art der Beanspruchung sowie der Beanspruchbarkeit, leitet sich die Anzahl der zu erwartenden Arbeitszyklen und damit die Lebensdauer des Geräts ab.
Kunden sollten sich von Gottwald beraten lassen, um gemeinsam mit Gottwald den an den jeweiligen Anforderungen ausgerichteten Kran zu konfigurieren.
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